Dokumentation: Unterwegs im Iran

Der Iran heute: die Menschen wirken entspannt, obwohl das Land mitten in der Krisenregion naher und mittlerer Osten liegt.
Seit Herbst 2013 regiert der als toleranter geltende Präsident Rohani die islamische Republik.

Zwar ist sie nach wie vor ein Gottesstaat mit harten Gesetzen, doch im Ausland wird der Iran zunehmend liberaler wahrgenommen.
Darum reisen jetzt auch wieder mehr Europäer in das Land.

Kulturinteressierte gehen auf Spurensuche nach dem antiken Persien und machen sich ein Bild vom Iran der Gegenwart.

Diese äußerst interesannte 3Sat Dokumentation erlaubt einen tollen Einblick in das Leben und die Geschichte der Iraner.

 

 

Transkript aus der Dokumentation:

Der Iran ist fast 5-mal so groß wie Deutschland.
Auf unserer Reise folgen wir einer touristischen Route und meiden die manchmal unruhigen Grenzgebiete.
Wir beginnen in Shiraz im Süden und fahren von dort nach Yazd und nach Isfahan.
Zum Schluss besuchen wir die Hauptstadt Teheran.
Shiraz ist eine grüne Stadt und berühmt für ihre Parks und Gärten.
Ein Paradies – besonders im Frühling – der Eram-Garten.
Das Wort „Paradies“ hat seinen Ursprung vermutlich im altpersischen „pairi-daeza“ und bezeichnet eine eingegrenzte Anlage.
Der Eram-Garten wurde bereits vor über 1000 Jahren angelegt.
Eine Armada von Gärtnern ist täglich damit beschäftigt, Petunien,Veilchen, und Geranien am Leben zu erhalten.
Schwierig in einer Wüstenstadt wie Shiraz.
Nachdem wir den Samen in die Erde gelegt haben, müssen wir ihn pflegen wie ein Kind, damit daraus eine schöne Blume wird.
Es ist Ende April, die Temperaturen liegen zwischen 25 und 30 Grad.
Alle zieht es nach draußen, auch die Studenten der Universität von Shiraz.
Jetzt ist das Klima angenehm; nur an die trockene Luft müssen sich die Touristen gewöhnen.
Frühling und Herbst sind die idealen Reisezeiten für den Iran.
Im Juni, Juli steigt das Thermometer auf über 35 Grad.
In einem kleinen Kiosk im Eram-Garten werden Eis und Säfte verkauft.
Das besondere: die Erfrischungen sind nicht aus Früchten zubereitet, sondern aus Blütenblättern heimischer Pflanzen, zum Beispiel Rosen.
Das Rosenwasser gilt als besondere Delikatesse.
Shiraz hat anderthalb Millionen Einwohner, und alle scheinen ein Auto zu besitzen.
Der Verkehr ist anstrengend und ermüdend.
Ampeln sind bestenfalls eine Entscheidungshilfe; überhaupt werden Verkehrsregeln nur sporadisch befolgt.
Jedes Fahrmanöver wird durch hupen angekündigt…und angekündigt wird ständig.
Manchmal zu spät.
Auch wenn der Verkehr auf den ersten Blick gar nicht so gefährlich aussieht, die Zahlen sind erschreckend: jedes Jahr sterben im Iran etwa 20.000 Menschen bei Verkehrsunfällen, rund sechs Mal mehr als in Deutschland, trotz geringerer Einwohnerzahl.
Wegen der angespannten Lage in der Region haben viele Menschen Angst davor in den Iran zu reisen.
Dabei gilt das Land als vergleichsweise sicheres Reiseland.
Die Menschen dort suchen den Kontakt zu den Touristen und sind sehr gastfreundlich.
Für uns Europäer ist die Kultur jedoch sehr fremd, mit ungewohnt vielen Verboten.
Die meisten haben allerdings für Touristen keine Bedeutung.
Doch einige Regeln gelten auch für sie:
Frauen haben in der Öffentlichkeit ihre Arme zu bedecken und ein Kopftuch zu tragen.
Alkohol trinken ist verboten.
Die Iraner versichern uns aber immer wieder: alles ist verboten und trotzdem wird alles gemacht…allerdings hinter verschlossenen Türen.
Shiraz gilt im Iran als die Stadt der Liebe, Rosen, Nachtigall und der Poesie.
Einige der bedeutendsten Dichter Persiens waren hier zu Hause.
Die Iraner verehren sie noch heute.
In Shiraz haben sie ihnen Denkmäler gewidmet und wichtige Plätze nach ihnen benannt.
Die Erinnerung an Staatsmänner oder Geistliche scheint dagegen nicht ganz so wichtig zu sein.
Auf die Liebe zu den Dichtern können sich alle einigen, z.B. auf Saadi, geboren ca. 1190.
Sein Mausoleum steht in einem Park, der seinen Namen trägt.
Eine der wichtigsten Touristenattraktionen von Shiraz: das Grabmal von Hafis.
Aus dem ganzen Iran kommen die Menschen angereist um den Dichter zu ehren.
Den Pavillion ließ der Schah von Persien 1936 erbauen.
„Wir mögen Hafis, weil er in seinen Werken hauptsächlich über die Liebe schreibt und darüber andere Menschen zu lieben. Außerdem konnte er den gesamten Koran auswendig und hat immer für Gott gesprochen.“
„Der Garten deines Genusses verleiht dem Paradiese Glanz.
Das Feuer deiner Entfernung entflammt der Hölle Glut.“
Diese Zeilen stammen aus dem Diwan, Hafis berühmtem Gedichtband.
Ein großer Verehrer des persischen Lyrikers war Johann Wolfgang von Goethe.
Dessen Gedichtssammlung „west-östlicher Diwan“ war von Hafis inspiriert.
„Hafis ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten unseres Landes.
Er steht für unsere Tradition und Geschichte. Wir sind sehr stolz auf ihn.
Hafis verkörpert 750 Jahre Kultur.“
Eine andere Sehenswürdigkeit durften früher nur muslimische Touristen betreten.
Heute kann jeder das bedeutende Heiligtum Schah Tscheragh besuchen.
Die neue politische Wetterlage macht es möglich.
Seit Hassan Rohani im Herbst 2013 die Wahl zum Präsidenten des Iran gewann wurden viele wichtige Posten umgesetzt.
Auch in diesem Heiligtum.
Von jetzt an lade ich alle interessierten Menschen ein in den Iran zu kommen und sich in Shiraz das drittgrößte Heiligtum unseres Landes anzusehen.
Überhaupt gibt es im Iran noch viele, viele andere alte und religiöse Stätten, die es wert sind besucht zu werden.
Als erstes ausländisches Fernsehteam bekommen wir die Erlaubnis im Heiligtum zu filmen.
Was wir im Inneren sehen verschlägt uns die Sprache.
Die Wände sind geschmückt mit Mosaiken, die aus winzigen Spiegeln bestehen.
Sie bringen den gesamten Raum zum Funkeln.
Wir fühlen uns wie in einer riesigen Schmuckschatulle.
Im neunten Jahrhundert ermordeten Schiiten in Shiraz einen der 17 Brüder des berühmten Imam Reza.
Er wurde in einem Sakrophag beigesetzt.
Zu ihm pilgern die Menschen noch heute.
Schah Tscheragh ist die Moschee, die ihm zu Ehren errichtet wurde.
Das Heiligtum besuchen vor allem Schiiten.
Es leben nur wenige Sunniten im Iran.
Im Gegensatz zum Nachbarland Irak, ist das Zusammenleben beider Glaubensrichtungen des Islam friedlich.
Martialisch: die Zitadelle des persischen Herrschers Karim Khan.
Im 18. Jahrhundert war sie Regierungssitz, später Gefängnis und Polizeihauptquartier von Shiraz.
Inzwischen ist sie ein Museum.
Die Ausstellung zeigt auch, was am Hof serviert wurde: Weintrauben.
Shiraz war einst ein berühmtes Weinanbaugebiet.
An diesen Hängen wachsen schon lange keine Reben mehr.
Seit der islamischen Revolution 1979 herrscht im Iran striktes Alkoholverbot.

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Menschen und Kultur im Iran

Jeder Iraner ist stolz, ein Teil seiner heutigen Kultur, zu sein. Die iranische Kultur basiert auf zwei Säulen: das Persertum und der Islam. Da die Bevölkerung im Iran überwiegend dem islamischen Glauben angehören, zählt das heutige Iran zu den islamischen Ländern. Besonders die ländlichen Regionen des Landes sind von den islamischen Sitten und Gebräuchen geprägt. Aufgrund des schiitischen Islams, hat sich das Zusammenleben von Perser und Muslime, positiv entwickelt.

Die Basis der iranischen Kultur

persepolisDie Iraner verfügen über eine besonderen Fähigkeit. Sie nehmen fremde Einflüsse in ihre eigenen Kultur auf und verknüpfen diese mit ihrer eigenen Kultur. Das ist das Geheimnis, dass ein Teil des kulturellen Erbes, erhalten verblieb.

Die Norm der heutigen iranischen Kultur ist durch das altiranische Königtum, die antike Religion des Propheten Zarathustra und den schiitischen Islam geprägt.

Das Volk und das Volksgemeinschaftsgefühl wurden durch das persische Königtum geschaffen. Zusätzlich schafften die Lehren des altiranischen Propheten Zarathustra den Bereich der Reinlichkeits- und Hygienevorstellungen. Im iranischen Gesellschaftssystem und im alltäglichen Leben sind die Grundsätze des schiitischen Islams integriert.

Die Kunst der Dichtung ist das Herz der iranischen Kultur. Im persischen Kulturkreis hat die Poesie eine enorme Bedeutung.

Die heutige iranische Kultur

In allen kulturellen Bereichen findet Zensur statt. Das Internet wird sehr streng konrolliert. Die zivilrechtlichen Organisationen werden kritisch beobachtet. Das Ministerium für Kultur und die islamische Führung überwachen Kunstausstellungen, Theatervorführungen und Konzerte. Alle regimekritische Äußerungen werden zensiert.

Aber eine Bewegung geht voran

Es sind die jungen Menschen, die wiederum die iranische Kultur beeinflussen. Insbesondere junge Menschen aus der höheren sozialen Schicht lehnen alle Gebräuche des Islams ab und wenden sich zu ihren persischen Wurzeln.
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Was heißt das?

Besonders in großen Städten kehrt die „Moderne“ ein. Das heißt immer mehr Familien besitzen eine Satelitenschüssel. Offiziell ist diese Vorrichtung verboten. Das Internet breitet sich immer mehr aus. Es öffnen immer mehr Internetcafe`s. Vor allem junge Menschen chatten und bloggen zunehmend. Auch der Erwerb von Handys und Smartphones steigt,auch wenn die SIM-Karte sehr kostenintensiv ist. Hollywoodfilme begeistern und interessieren die jungen Iraner immer mehr. Diese können sie fast überall auf den Straßen großer Städte kaufen. In der Regel entsprechen die Filme keiner guten Qualität und Szenen, die sexuell reizen, sind herausgeschnitten.

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Nahverkehr und Personentransport im Iran

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Auf in den Iran

… und zwar mit Rucksack, frohen Herzens und dem öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Dieser ist für einen Staat mit einer frühen Geschichte wie der Iran erstaunlich gut ausgebaut und iran-verkehrvernetzt orientalische Bergdörfer des Nordens mit Steppenoasen des Südens, den Metropolen des Ostens mit den verschlafenen Nestern des Westens. Der Iran ist mobiler, als man als Tourist, Besucher und Urlauber vermuten mag.

Der Iran selbst wirbt mit über 50 000 km ausgebautem Straßennetz, zu denen 490 km Autobahnen quer durch das ganze Land führen. Die offiziellen Hauptstraßen sind sogar mit den Grenzländern Türkei, Afghanistan, Irak und Pakistan verbunden. Als Urlauber reist man mit dem Volk im Bus; preiswert und komfortabel Für Überlandfahrten sind Tickets zu buchen und Karten zu reservieren.
Ist man in der Stadt unterwegs so ist es das Taxi und der Minibus, der einem von einer Sehenswürdigkeit und Basar zum nächsten bringt. Beim Taxi wird im Iran zwischen den Stadttaxis und dem privaten Taxi Dienst unterschieden. Die Stadttaxis, in blau und orange, werden meistens von mehreren Personen benutzt und fahren auch entlang gekennzeichneter Routen. Das Privattaxi hingegen ist etwas kostenaufwendiger, steht dafür aber für längere Fahrten quer durch die iranischen Städte zur Verfügung.

passengers-1585552_1920Schließlich ist beim Personenverkehr im Iran auch auf den ein oder anderen Bus zurückzugreifen, die sie von den größeren Städten übers Land bringen. Hier kann man alternativ auch auf die Bahn ausweichen. Zeitlich sagt man, ist man günstiger mit der Bahn unterwegs. Beides sind auf jeden Fall Erlebnisse, die man als Tourist und Urlauber im Iran mitgemacht haben sollte. Fahrten, bei denen man die Menschen des Landes in ihrem Alltag und auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernt. Die Gespräche, die man hier führt, sind ganz besondere. Bekanntschaften, Gesichter, Lächeln und so vieles mehr, was das Herz erwärmt – das findet man im Iran als orientalisches ganz besondere Urlaubs- und Reiseziel. Ein Land und Menschen, die es verdient haben, fern ab von Nachrichten, Medien und Kriegsberichterstattung erobert, entdeckt und ins Herz geschlossen zu werden.

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Isfahan: Die besten Sehenswürdigkeiten

Isfahan ist die Hauptstadt der Provinz Isfahan und mit ihren 2.071.000 Einwohnern liegt sie im Zentrum des Iran auf einer Seehöhe von 1500 Metern in einem Flusstal in der Nähe des Zagrosgebirges, etwa 400 Kilometer von Teheran entfernt.

Sehenswürdigkeiten:

Da die Stadt Isfahan eine große Zahl von Sehenswürdigkeiten hat, kann nur ein begrenzter Teil hier genannt werden.

Die Stadt Isfahan beherbergt viele historische Gebäude, wie Minarette, Paläste und die bekannten Moscheen mit den blauen Kuppeln.
Heute ist Isfahan eine moderne Universitätsstadt, ein Zentrum des Kunsthandwerks und der Atomindustrie.

Imam-Platz:

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Am nördlichen Teil des Platzes befindet sich der Basar und ist für Gäste aus aller Welt ein beliebter Ort, denn er ist berühmt für seine hohe Qualität des Kunsthandwerks.
Der Meidan-e Emam hat eine Länge von mehr als 500 Metern und ist seitlich von doppelstöckigen Arkaden umrahmt.
Da er der größte Platz der Welt ist und zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehört, wurde er von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen. An den Ecken des Meidan-e Emam befinden sich die beiden Moscheen Masdsched-e Emam und Lotfollah.
Nach einem langen Spaziergang lädt der Tschahar-Bagh, ein schöner Platz mit vielen Bäumen, der als Oase der Ruhe bezeichnet wird, zu einer Pause ein.

Vank-Kathedrale:

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Die Vank-Kathedrale ist eine beeindruckende Sehenswürdigkeit aus der Zeit von 1606 bis 1655 und aufgrund seiner Architektur, die sich mit

persisch-islamischer Ornamentik und christlichen Formen ideal in das a

ußergewöhnliche Bauwerk einfügt, ein besonderes Bauwerk.
Die Kirche ist heute das Zentrum vieler Christen verschiedener Glaubensrichtungen.

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Die Brücke führt über den Fluss Zayandehrud, hat eine Länge von 295 Metern, besteht aus 33 Bögen, aus zwei Reihen von Arkaden und ist ganz aus Stein erbaut und eines der Wahrzeichen der Stadt Isfahan.

Isfahans Vogelpark:vogelpark-isfahan

Der Vogelpark befindet sich am Sohrewardi-Platz an der Ulfat-Straße und hat eine Fläche von 17.000 Quadratmetern.
Die Gründung erfolgte Anfang der 1990er Jahre und hier haben ca. 130 Vogelarten mit etwa 5000 Vögeln ihre Heimat gefunden.
Vor allem heimische Vögel können hier beobachtet werden und ein etwa 22 Meter hoher Maschenzaun trägt dafür Sorge, dass die gefiederten Freunde nicht wegfliegen.

Freitagsmoschee von Isfahan:

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Im Jahre 755 n.Chr. erbaut, gilt die Freitagsmoschee als eines der schönsten Bauwerke der Stadt Isfahan und ist ein sakraler Ort, der unzählige Bau- und Restaurierungsarbeiten hinter sich gebracht hat.

Ali Qapu Palast:

The 16th century Ali Qapu Palace overlooking the beautiful Imam Square in Esfahan.

Der Palast ist die ehemalige Eingangspforte von Isfahan und stammt aus der Zeit der Safawiden und liegt westlich des Imam-Platzes.
Die Scheich Lutfullah Moschee, die direkt gegenüber liegt, verbindet beide Gebäude durch einen unterirdischen Gang.
Ein besonderes Merkmal des Palastes ist das imposante Dach, das von 18 Zedernholzsäulen getragen wird.
Mit einer Höhe von 48 Metern, sieben Stockwerken und einer eindrucksvollen Aussichtsplattform mit besonderen Verzierungen, ist das Gebäude ein besonderes Highlight.

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Meine Reise in den Iran: Geprägt von Schlafmangel

Die Uhrzeit

Ein ausschlaggebender Punkt ist die Reisezeit. Während es in Deutschland 7:00 Uhr ist, ist es im Iran schon 8:30 Uhr. Durch einen Flug bleibt die Zeit also regelrecht stehen. Die innere Uhr des Körpers sagt natürlich etwas anderes.
Das führt nicht nur zu Verwirrung sondern auch zu Übermüdung. Es kann passieren, dass der Hunger da der Körper sich noch im Nachtmodus befindet, während die Sonne schon aufgeht. Um diesem Gefühl entgegen zu wirken lohnt es sich seine Essenszeiten die man in Deutschland hatte auch im Iran einzuhalten. Wer also um 7:00 Uhr frühstückt, sollte auch im Iran um 7:00 Uhr (MESZ) seine Mahlzeit zu sich nehmen.

Das Klima

Auch das Klima spielt dabei eine große Rolle. Immerhin ist in Deutschland die Temperatur niedriger als im Iran.
Das hat zur Folge das der Körper sich innerhalb weniger Stunden auf extreme Hitze umstellen muss. Im Normalfall hat der Körper dafür 3-4 Monate Zeit wenn der Jahreszeitenwechsel einsetzt. Diese Zeit wird dem Körper bei einer Reise genommen und stark verkürzt. Die innere Uhr kann dabei leicht aus dem Gleichgewicht kommen und funktioniert deshalb über ein paar Stunden nicht mehr. Der Körper wird für die anderen Faktoren anfälliger wie Wärme und dem Klima generell. Er arbeitet deshalb auf Hochtouren.

Die Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit in Deutschland liegt im Schnitt bei 65%, während sie im Iran nur 50% beträgt. Darauf muss der Körper sich erst einmal einstellen und bekommt mitunter Probleme dabei. Die Umgewöhnung kostet natürlich Energie. Augenringe wegen Übermüdung bleiben dabei nicht aus, weswegen man sich Gedanken machen sollte, wie man seine Augenringe wegbekommen kann, wenn man nicht ständig verschlafen wirken möchte.
Ich habe mir nun vor meiner nächsten Reise den Augencreme Testsieger bestellt und werde diesen definitv mit nehmen.

Botenstoffe während der Reise

Auch ein Faktor der zur Ermüdung führt, ist die Ausschüttung von Endorphinen bei einer Reise. Besonders zu Beginn einer Reise schüttet der Körper besonders viel von diesen Botenstoffen aus. Das steigert die Leistungsbereitschaft und hebt den Adrenalinspiegel. War der Körper vorher erschöpft kann er nun länger durchhalten. Die Energie fordert der Körper aber spätestens nach Abbau des Adrenalins wieder ein. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Effekt der Ermüdung.

Eine aufregende Reise nach Teheran

Eine aufregende Reise nach Teheran, beziehungsweise in den Iran ist Energieverzehr pur. Wer viel trinkt und ein wenig vorweg schläft, dem wird es bei der Ankunft besser gehen. Augenringe wegen Übermüdung werden trotz alle dem nicht ausbleiben, weswegen ich jedem Rate eine Creme gegen Augenringe dabei zu haben.

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Mückenstiche im Iran: Seien Sie gewappnet

Eigentlich ist die Reise ein perfekter Urlaub, endlich einmal die Seele baumeln lassen Mal etwas anderes sehen.
Das Wetter ist wie erwartet perfekt und die Tagesausflüge zu den Touristenattraktionen machen viel Spaß.
Es ist einfach unglaublich, diese einmal in der vollen Pracht, ganz real besichtigen zu können.
Das Essen ist auch superlecker und ich habe schon die eine oder andere Spezialität probiert.
Das Einzige was wirklich ganz furchtbar ist, sind die zahlreichen Mückenstiche, die sich mittlerweile auf meinem Körper sammeln.
Die Mückenstiche jucken total und ich sehe aus wie ein Streuselkuchen.

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Ich habe ja schon vor meinem Urlaub gelesen gehabt, dass es sehr viele Mücken geben soll und so manch einer davon sehr geplagt ist.
Allerdings konnte ich mir wirklich nicht vorstellen, wie schlimm es ist.
Natürlich habe ich mich vor dem Urlaub gefragt: „Was hilft gegen Mückenstiche?“ und mich nach meiner Recherche mit verschiedenen Insektenabwehrmitteln ausgestattet.
Zum Glück kann ich mit einem Spray meine Mückenstiche loswerden.
Ich bin so froh, dass ich Juckreiz stillende Salben dabei habe, die mir wenigstens nach dem Stich Linderung verschaffen.
Es nervt einfach egal, wohin ich gehe, überall schwirren diese lästigen und nervigen Blutsauger herum.
In keinem anderen Urlaubsland habe ich so viele Probleme mit diesen Parasiten gehabt, wie hier im Iran. Daher kann ich wirklich nur jedem empfehlen, der vor hat eine Reise in den Iran zu machen sich genügend Mittel zum Mückenstiche behandeln mit zu nehmen.
Wir hoffen, dass die Mücken wenigstens die letzten Tage von uns ab lassen und wir diesen Urlaub noch halbwegs ohne ständiges Kratzen verbringen können.
In der Nacht ist es am schlimmsten, das Summen der Mücken raubt einen den letzten Nerv und hält einen vom Schlafen ab.
Abgesehen davon ist es wirklich schön hier, allerdings werde ich die Mückenstiche mit Sicherheit Zuhause nicht vermissen.
Es heißt also ständig einsprühen mit Mückenspray, die billigen sind jedoch vollkommen für die Mülltonne, denn selbst die teuren haben mit den Mücken im Iran scheinbar ihre Probleme.

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Vorsicht vor diesen Touristenfallen im Iran

moschee-iran-2Der Iran gehört in die Schlagzeilen – aber nicht, weswegen wir ihn kennen. Es ist ein Land, wie wir es aus Tausend und Eine Nacht kennen … und diese Atmosphäre, dieser Rhythmus pulsiert hier … zwischen alten imposanten Felsengräbern, bunten Karawanen und alten Königsstädten.

Der Iran wird neu entdeckt.

Besonders von jungen, neugierigen Weltenbummlern und Reiseabenteurern. Was versteckt sich hinter dieser Kultur und Mentalität? Was hat das Land der tausend Möglichkeiten zu bieten?
Doch wo die ersten Neugierigen und Touristen kommen, so kommt noch etwas anderes: Der Konsum und all das, was mit ihm verbunden werden kann. So wie es bei allen Sehenswürdigkeiten auf der Welt von statten geht, so auch bei den Sehenswürdigkeiten im Iran: die Touristenfallen. Doch bevor wir uns um diese sorgen, eine kurze Anmerkung: Der Iran ist noch ein sehr junges Touristen-, Urlaubs- und Besucherland. Die Menschen dort kennen Besucher von ‚Over Seas‘ vornehmlich in Tarnanzügen und Bewaffnet. So wie interessierte Besucher den Menschen hier begegnen, so begegnen die Iraner einem auch hier. Treten wir ihnen offen und ehrlich gegenüber, so muss man sich auch keine sorgen machen, um in Touristenfallen zu tappen. Je ehrlicher und offener die Touristen sind, desto weniger wird Potential gesät, um Touristenfallen überhaupt entstehen zu lassen.

Für all jene, die sich dennoch sorgen in Touristenfallen und Abzocken im Iran zu laufen, für den haben wir hier einige Hinweise:

Wer an den Sehenswürdigkeiten wie die Königsmoschee Masjed-e Shad in Istafan oder dem Basar-e Bosorg sich mit Getränken und Essen eindecken möchte, der wird tiefer in den Geldbeutel bazar-iran-2greifen dürfen, als wenn er in besuchten Straßen sich mit Wasser und Nahrung eindeckt. Auch bei den Fahrten zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten sowie angebotene Touren für einige Stunden oder über den ganzen Tag ist mit Verhandlungen zu rechnen. Doch diese sind ganz im Sinne der dortigen Mentalität und wenn man den Menschen mit Offenheit gegenüber tritt, so sind auch die Preise fair.

Planen Sie Ihre Finanzen im Iran

Der Iran ist nicht an das internationale Bankennetz angeschlossen. Deswegen reist man hier mit ausreichend Bargeld. Gewechselt wird lediglich auf dem Schwarzmarkt und hier darf man vertrauen, dass einem ein fairer Kurs geboten wird. Nur wenige Hotels bieten Scheckeinlösung und Bargeldauszahlung. Auf den Basaren wird gehandelt und zwar mit Leidenschaft und Ehrlich. Es ist mehr eine Tradition und Eigenart der Iraner, als das es ums Gewinne machen geht. Viel mehr als bei den Touristenfallen im Iran geht es bei der Erkundung dieser orientalischen perle um das Vergnügen, die Erfahrung und den kulturellen Austausch – ohne Vorbehalt.

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